22.09.2012, Ansbach, Innenstadt
Reservistenpropaganda gestört

Der Marsch der Verbundenheit war eine Veranstaltung des deutschen Reservist_innen Verbundes, bei dem sie versuchten mehr Akzeptanz und Solidarität für die im Ausland stationierten deutschen Soldat_innen zu gewinnen. Dieser Marsch verlief von Würzburg nach Ansbach und endete dort am 22.09.2012. Mehrere Aktivist_innen aus dem antimilitaristischem Spektrum störten diese Veranstaltung, indem sie Transparente mit den Aufschriften „Kommt zur Bundeswehr“ und „Krieg beginnt hier.“ vor die etwa 30 uniformierten Reservist_innen hielten. Passant_innen die diese Aktion beobachteten, positionierten sich ebenfalls gegen die Reservist_innen und sprachen den Aktivist_innen Mut und Anerkennung für diese klare Positionierung aus.
Dies zeigt einmal wieder, dass ein großer Teil der Bevölkerung gegen Kriegseinsätze und den damit Verbundenen Terror ist. Das einzige Mitgefühl das wir empfinden können, ist für die vielen Menschen die unter dem Krieg und der Profitgier leiden.
In diesem Namen nieder mit der Kriegsindustrie, nieder mit den Kriegsprofiteuren!!!

07.09.2012, Ansbach, 13eins Schlossstr. 14
Antimilitarisches Konzert

Zum Abschluss der Aktionswoche „Krieg beginnt hier“, fand im „13Eins“ ein antimilitaristisches Konzert statt. Während eines ausgelassenen Abends mit vielen feierwütigen Besuchern, wurde sich klar gegen Militarismus positioniert. Den Besuchern wurden unterschiedliche Musikrichtungen, von Acoustic über Punk bis Ska, geboten. Die Bands solidarisierten sich durch deutliche Ansagen mit der Aktionsgruppe „Krieg beginnt hier.“. Die Hungrigen wurden von der Gruppe Racook mit veganem Essen versorgt. Der Abend klang mit Elektro bei einer Aftershowparty aus.

03. + 04.09.2012, Ansbach, Stadt und Land
Flyerverteilung

Am 03.09.2012 und am 04.09.2012 wurden in der Stadt Ansbach und im Umkreis Flyer zum Thema „Krieg beginnt hier.“ und „Kommt zur Bundeswehr“ (1|2) großräumig in Briefkästen gesteckt.
Außerdem wurde auf das antimilitaristische Konzert am Freitag per Flyer aufmerksam gemacht.

02.09.2012, Ansbach, Residenzstr.
Transparent aufgehängt

In der Nacht von Sonntag 02.09.2012 auf Montag 03.09.2012 haben Sympathisant_innen auf der Brücke zum „Brücken Center“ in Ansbach ein ca. 4×1,50 Meter Banner mit der Aufschrift „MILITARISMUS, BLOCKIEREN, SABOTIEREN“ aufgehängt.
Wir solidarisieren uns mit dieser Aktion.

01.09.2012, Ansbach, Martin-Luther-Platz
Flashmob


Quelle: Fränkische Landeszeitung

Am Samstag, den 1.9.12 wurde in Ansbach ein Flashmob/Straßentheater zum Thema „Krieg beginnt hier“ veranstaltet. Dabei stürmten 7 vermummte und mit Pappgewehren bewaffnete Aktivist_innen auf dem zentralen Martin-Luther-Platz aufeinander zu. Gleichzeitig wurden mit einer batteriebetriebenen Anlage Schuss- und Bombengeräusche abgespielt und Flyer zum Thema Antimilitarismus verteilt. Die Aktion endete mit einem Die-In der „Soldat_innen“ und verschiedenen vorher bereits aufgenommenen Statements zum Thema „Krieg beginnt hier“ über die Anlage.

Die Statements bezogen sich, auch aus aktuellem Anlass bezüglich Einsätzen im Inland, auf die Bundeswehr. Sie bezogen sich aber auch zu einem großen Teil auf die US-Army, da Ansbach sehr direkt mit der amerikanischen Kriegsführung verknüpft ist.

In Katterbach (gehört zur Stadt Ansbach) wird das Urlas-Gelände, einst ein Naturschutzgebiet von 150 Hektar, zur größten europäischen Hubschrauberbasis umgebaut. Von dort fliegen Hubschrauber in die Kriege dieser Welt. Soldaten werden zu Mördern ausgebildet, um dann im Irak oder Afghanistan Menschen umzubringen. Aus Katterbach und Illesheim waren insgesamt 2400 Soldaten in Afghanistan stationiert. In Katterbach stehen 112 Kampfhubschrauber, davon waren 110 in Afghanistan, um die dortigen Truppen beim morden zu unterstützen. Unzählige Waffen sind in Katterbach gelagert.

Ansbach als Kommune unterstützt den Krieg, indem für die Kaserne Straßenumbau und andere Maßnahmen finanziert werden. Die gesamte Aktion wurde von der „Fränkischen Landeszeitung“ begleitet.